Kolpingfamilie Lengerich
Die Kolpingfamilie Lengerich wurde am 1. Januar 1934 gegründet, während der nationalsozialistischen Diktatur. Die Gesellen der Lengericher Handwerksbetriebe hatten sich vorher der Kolpingfamilie Freren angeschlossen.
Auf betreiben des damaligen Pfarrers Schockmann wurde dann in Lengerich eine eigene Kolpingfamilie gegründet. Bei der Gründung waren 52 Handwerksgesellen anwesend, die dann als ordentliche Mitglieder dem Zentralverband in Köln gemeldet werden konnten.
Für die Gesellen war es damals eine schwierige Zeit, während der Nazizeit Mitglied in einem katholischen Verein zu sein. Es wurde ihnen von der Partei nahegelegt, aus der Kolpingfamilie wieder auszutreten, weil sie sonst Schwierigkeiten bekommen würden. Von einem Mitglied ist dieses schriftlich bekannt. Dieser ist aber der Kolpingfamilie true geblieben.
Die Kolpingsfamilie hat zur Zeit 170 Mitglieder, männliche und weibliche sowie Jugendliche in der Jungkolpinggruppe. Jeden Monat ist eine Veranstaltung in verschiedenen Formen. 8 Senioren bringen jeden Tag älteren oder behinderten Menschen das Mittagessen ins Haus. Größere Veranstaltungen, wie die Diözesanversammlung oder das Diözesantreffen der Kolpingjugend, wurden schon in Lengerich durchgeführt.
Jeder kann Mitglied in der Kolpingfamilie werden, gleich welcher Konfession und Alters, ob männlich oder weiblich. Das Kolpingwerk ist einer der größten Sozialverbände weltweit, vertreten in über 60 Ländern auf allen Kontinenten, mit über 600.000 Mitgliedern.
Kolpingfamilie Lengerich | |||||
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